Vitamin C Hochdosierungstherapie
















Bei der Behandlung mit Vitamin C im Hochdosisbereich geht es nicht um eine Substitution dieses lebenswichtigen Vitamins, hier will man sich pharmakologische Eigenschaften des Wirkstoffs zu Nutze machen.

Eine Überlegung ist dabei:

Entzündungen sind lebenswichtige Abwehrreaktionen des Organismus auf innere und äußere Einflüsse z.B. ein Stich in die Haut, Infektion, eine muskuläre oder gelenkbedingte Überbelastung durch Sport oder Arbeit usw.. Aufgrund dieses Reizes setzt der Körper eine adäquate Entzündungsreaktion in Gang, wo am Ende idealerweise der Heilungsprozess stehen sollte.

Leider gibt es mehrere Faktoren, die das Gleichgewicht dieser "adäquaten" Entzündungsreaktion negativ beeinflussen und es somit zu einer Chronifizierung der anfänglichen Entzündung kommt. Bei einer solchen Chronifizierung entstehen im Übermaß reaktive Sauerstoffverbindungen (ROS), welche bei der normalen Entzündungsreaktion generell eine wichtige Rolle spielen. Im Übermaß jedoch wirken diese pro-inflammatorisch (also weiter entzündungsanregend). Dieses wird als oxidativer Stress bezeichnet. Idealerweise stehen dem ROS in ein angemessenes Maß an sog. Antioxidantien gegenüber, die eine Chronifizierung der Entzündung vermeiden. Dieses Gleichgewicht von ROS und Antioxidantien gerät leider durch verschiedene Faktoren häufig in eine Schieflage, und somit können sich aus chronisch schleichenden Entzündungen weitere krankmachende Zustände entwickeln.

Faktoren für ein Ungleichgewicht von ROS und Antioxidantien = oxidativen Stress (Übermaß an ROS):

Übermaß an ROS + Verminderung der Antioxidantien:

Hier kann aus unserer Sicht Vitamin C als Gegenspieler eine wichtige Rolle spielen. Darüber informieren wir Sie gerne in einem ausführlichen Gespräch, vor allem auch über Einsatzbereiche, wo wir als Naturheilkundler eine Applikation des Vitamin C in der Hochdosis sehen.

Valide wissenschaftliche Studien zur Wirkung und Wirksamkeit der Orthomolekularen Medizin, zu der auch die Vitamin C Hochdosistherapie gehört, liegen nicht ausreichend vor, die wissenschaftlichen Lager haben noch keinen Konsens gefunden. Sie gehört demnach zu den alternativmedizinischen Disziplinen, ohne Anspruch auf wissenschaftliche Anerkennung.