Strukturelle Osteopathie
















Skelett-und Bewegungsapparat

Die "strukturelle Osteopathie" ist vorwiegend die Behandlungsform, die sich der Probleme des Skelett- und Bewegungsapparates annimmt.

Probleme können beispielsweise Bewegungseinschränkungen von Gelenken z.B. nach einem Sturz oder nach Überbelastung sein. Ein Sturz auf das Knie oder das ruckartige Anheben eines schweren Gegenstandes können Ursache einer Bewegungseinschränkung in den Gelenken (hier Knie und Wirbelsäule) sein. Der Patient verspürt vorwiegend einen Schmerz in diesem Bereich. Erst später nach dem Abklingen des Schmerzzustandes, wird die eigentliche Bewegungseinschränkung des verletzten Bereiches deutlich. Der Patient selber merkt häufig nicht das Bewegungsdefizit oder führt es nicht auf den Sturz zurück. Erst bei Aussagen wie, "Ich bin steif geworden" oder "Das Bücken fällt mir schwer", zeigt sich das eigentliche Problem wieder. Die strukturelle Osteopathie versucht nun die Bewegungseinschränkung in diesem Bereich durch gezielte Techniken zu beheben. Sie ist in ihrer Anlage ähnlich wie die Manuelle Therapie ausgerichtet, bedient sich jedoch häufig anderer Techniken.

Man bedenke, dass hier z.B. die eigentliche Ursache durch eine Problematik in der Halswirbelsäule ausgelöst worden sein könnte. Hier ist natürlich zuerst die Halswirbelsäule zu behandeln.

Man sieht, dass sich die 3 Bereiche der Osteopathie ursächlich nicht trennen lassen. Es kann häufig vorkommen, dass die Symptomatik (z.B. Schmerzen) in einem gänzlich anderen Körperbereich und anderen osteopathischen Bereich auftritt, entgegen der ursächlichen Störung. Hier ist die Untersuchung von äußerster Wichtigkeit, die schon mal die komplette Zeit der ersten Behandlung in Anspruch nehmen kann: "Je gründlicher und umfassender die Untersuchung, desto effektiver und gezielter die Behandlung".

Grundsätzlich sei noch zusammenfassend angemerkt, dass die Osteopathie in Deutschland weder von der evidenzbasierten Medizin anerkannt, noch bezüglich Wirkung und Wirksamkeit durch valide wissenschaftliche Studien bewiesen ist. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Osteopathie in Deutschland mittlerweile in anerkannten Studiengängen mit Bachelor oder Master Abschluss studiert werden kann. Alle „Anwendungsgebiete“ der Osteopathie sind demzufolge aus rechtlicher Sicht derzeit Beobachtungen einzelner Therapeuten ohne Anspruch auf wissenschaftliche Anerkennung. So sind alle Hinweise zu verstehen. Fragen Sie uns gerne zu diesem Thema.