Phytotherapie (Pfanzenheilkunde) & Homöopathie
















Bei der Phytotherapie = Pflanzenheilkunde handelt es sich ursprünglich um eine Therapieform, die sich über Jahrhunderte und viele Generationen entwickelt hat. Die Pflanzen und ihre Wirkungen geniessen insbesondere durch die wissenschaftliche Aufarbeitung in den letzten Jahren einen immer größeren Stellenwert in der Behandlung von Erkrankungen. In der Pflanzenheilkunde ist der Therapeut bemüht ein Organ oder ein Organsystem in seiner Funktion substanziell zu unterstützen mit der Fragestellung:

Was braucht mein Organ, mein Körper??

Die Phytotherapie, auch Pflanzenheilkunde genannt, gehört zu den vom Gesetzgeber anerkannten besonderen Therapierichtungen. Sie wird gerade in Deutschland auf einem sehr hohen Niveau wissenschaftlich erforscht und weiterentwickelt.

Die Homöopathie hat ähnlich wie die Akupunktur einen informativen Charakter und hat den Ansatz durch kleinste Reize ("feinstofflich") eine Regulation und Neuorientierung des Organs oder des Körpers anzuregen und wird daher auch als Umstimmungs-Therapie gesehen.

Auch wie bei der Akupunktur gilt die Homöopathie als sehr gut verträglich und wird von nahezu allen Patienten gut toleriert. Nebenwirkungen wie z.B. übermäßige Müdigkeit, Unwohlsein sind i.d.R. von kurzer Dauer und werden als Umstimmungsreaktion des Körpers gewertet.

Von der evidenzbasierten Medizin wird die Homöopathie kaum anerkannt. Der Gesetzgeber erkennt sie dagegen als besondere Therapierichtung an, hat die Homöopathie in das Arzneimittelgesetz aufgenommen, regelt im homöopathischen Arzneibuch die Herstellung, und monographiert die Inhaltsstoffe, regelt auch die Qualitätsparameter.