Kinesio - Tapen
















Der Grundgedanke und Zielsetzung des kinesiologischen Tapens ist, dass der Therapeut durch Anlage eines elastischen Tapes Einfluss auf die Hautrezeptoren nehmen kann. In der Haut befinden sich verschiedene Rezeptoren. Diese Rezeptoren reagieren u.a. auf Druck, Berührung, Vibration, Temperatur und Schmerz und haben eine Verbindung zu unserem zentralen Nervensystem.

Bei Schmerzen oder Störungen im Bewegungsapparat aber auch von Stauungsproblematiken z.B. bei Ödeme im Gewebe, kann durch den Hautreiz (durch die Zugbewegung am Tape immer wieder erneuert -> daher kinesiologischer Reiz) der Körper regulativ auf das Störfeld eingreifen. Aufgrund der Verbindung zum zentralen Nervensystem kann diese Regulation z.B. durch veränderte Muskelspannung oder Durchblutung erfolgen und somit eine Schmerzlinderung erzielt werden.

Kinesio-Taping ist eine noch recht junge Methode ohne ausreichende wissenschaftliche Studien zur Beweisführung. Sie gewinnt aber immer mehr Anhänger, auch in Reha-Einrichtungen.

Geschilderte Anwendungsgebiete entstammen den Beobachtungen einzelner Therapeuten, nicht wissenschaftlichen Studien. Inwieweit dabei die Vorstellungen der Kinesiologie, eine wissenschaftlich nicht anerkannte alternativmedizinische Diagnose- und Behandlungsmethode überhaupt zum Tragen kommen, sei dahingestellt und ist sicherlich noch wissenschaftlich zu prüfen. Auch schulmedizinische Einrichtungen berichten immer wieder über eine gute Wirksamkeit des Verfahrens. Für mich eine moderne Variante der Erfahrungsmedizin.