Cranio Sacral Therapie
















Das zentrale Nervensystem

Ähnlich wie bei der visceralen Osteopathie wird man sich fragen, wie und wodurch man in diesem Bereich Einfluß nehmen kann. Behandlungsbereiche der "CranioSacralen Osteopathie" sind aus osteopathischer Sicht zahlreiche Beschwerden, das können wir gerne diskutieren. Wir sehen das so: Man muß hier genau unterscheiden zwischen einem strukturellen Problem z.B. Knochenfehlbildung und einem rein funktionellen Problem (dies gilt auch für die strukturelle und viscerale Osteopathie). Die evidenzbasierte Medizin teilt aber unsere pathophysiologischen Vorstellungen nicht.

Grundlage und Voraussetzung der CranioSacralen Osteopathie ist die wissenschaftlich nicht bewiesene Vorstellung, daß sich die einzelnen Schädelknochen gegeneinander bewegen oder besser verformen könnten. Dieses "Bewegen" hat nur eine minimale Amplitude und ist nicht mit dem bloßen Auge zu erkennen, sondern nur nach der Lehre der CST zu erfühlen. Die Bewegung sollen im Bereich des Schädels in und um die Schädelnähte (Suturen) stattfinden. Entgegen vieler Meinungen verknöchern nach Beobachtungen der CST-Therapeuten die Suturen erst sehr spät im hohen Alter oder auch gar nicht. Diese Beweglichkeit bietet einen Ansatz für die CranioSacrale Osteopathie.

Welche therapeutische Relevanz diese Beobachtungen der Therapeuten haben, die ja längst in die Lehre der Osteopathie Eingang gefunden habe, die man, auch in Deutschland, mit anerkannten Bachelor- und Masterabschlüssen studieren kann, erklären wir Ihnen gerne. Das ist sowohl diagnostisch als auch therapeutisch keinesfalls einfach und verlangt eine mehrjährige Ausbildung. Dabei ist immer das Ziel, „über den Tellerrand“ zu schauen und jeden Fall ganzheitlich, das bedeutet, mit Blick auf den ganzen Menschen in dessen körperlichen und psychischen Dimensionen zu therapieren.

Fragen Sie uns also, wir geben gerne Antwort zu allen Fragen.

Das bedeutet auch, dass sich die 3 Bereiche der Osteopathie ursächlich nicht trennen lassen. Es kann häufig vorkommen, dass die Symptomatik (z.B. Schmerzen) in einem gänzlich anderen Körperbereich und anderen osteopathischen Bereich auftritt, entgegen der ursächlichen Störung. Hier ist die Untersuchung von äußerster Wichtigkeit, die schon mal die komplette Zeit der ersten Behandlung in Anspruch nehmen kann: "Je gründlicher und umfassender die Untersuchung, desto effektiver und gezielter die Behandlung".

Abschließend sieht man, dass alle 3 Bereiche der Osteopathie auf die Behandlung von Mobilitätsstörungen zielen und versuchen diese Störung an Mobilität zu beheben. Diesen Grundsatz findet man selbst im täglichen Leben.